Alleinerziehende Mutter erzählt vom Leben mit ihren drei Töchtern!
Naja, am Anfang war das Wetter zwar noch nicht so schön, aber während den Aufführungen hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ es erstmal trocken. Danach noch einen kurzen Schauer und als hätte ihm das Singen sehr gut gefallen, hat er nach dem Schauer wieder die Sonne scheinen lassen und es blieb trocken.
Anna hat sehr schön mitgesungen. Haben Kuchen gegessen, sowas ähnliches wie ein Kaleidoskop gebastelt, eine Kette aufgefädelt und Anna wurde geschminkt. Im Nu waren drei Stunden rum und es wurde Zeit wieder nach Hause zu gehen. Anna hatte zwar noch keine Lust, aber mit dem Überredungszauber, daß es Mama nicht gut geht, hörte das Bocken ganz schnell wieder auf und wir konnten einen ruhigen, entspannten Nachmittag auch ruhig und entspannt zu Ende bringen.
Zu Hause gabs ein kurzes Abendessen, abschminken, umziehen und ab ins Bett.
Was mich an meiner Hexe immer so fasziniert, ist, so schlimm wie sie sich manchmal zu Hause aufführen kann, aber wenn ich mit ihr unterwegs bin, ist sie ein ganz tolles Mädchen. Besser zu Hause Sau und draußen Engel, als umgekehrt. Draußen Sau wäre schlimmer, denn da bekommts jeder mit und das gibt nur wieder Gerede. Die Leute reden eh schon genug, da ja bekannt ist, daß mein Mann und ich getrennt leben und trotzdem noch das dritte Kind bekommen.
Manche haben vor der eigenen Haustür wohl zu viel Dreck liegen, da ist es einfacher bei anderen zu kehren.
Alles in allem war das ein schöner Sonntagnachmittag und ich hoffe, daß noch viele solcher folgen werden.
Die Bilder von diesem Nachmittag findet Ihr im Photoalbum "Pfarrfest 2009". Viel Spaß beim Anschauen.